Mousse au Chocolat

Vorneweg für die Sojasahnen-Hasser: auch wenn die Soyatoo pur durchaus einen starken Eigengeschmack hat, mit einem derart hohem Anteil an Schokolade verschwindet der völlig! Ich könnt mich total damit überfressen. Ich persönlich bevorzuge Whisky (ein guter sollte es schon sein!) im Mousse, man kann aber auch Rum, Cointreau oder Sherry nehmen. Mein Mann sagt, das ihm die Mousse mindestens genauso gut schmeckt wie die nicht vegane Version. Und das will was heißen. Ist quasi das Gütesiegel schlechthin. ;)

Zutaten

  • 1 Packung Soyatoo Soya-Schlagcreme (300ml)
  • 200g Kuvertüre (zb von Vivani) oder gute Schokolade (mind. 70%)
  • 1 TL ungesüßtes Kakaopulver
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 EL Whiskey


Die Soyatoo am besten am Vortag in den Kühlschrank stellen, gekühlt wird sie etwas fester!

Die Kuvertüre kleinhacken und in einer Schüssel im heißen Wasserbad schmelzen lassen. Die geschmolzene Schokolade im Wasserbad stehen lassen, damit sie nicht abkühlt. Vanilleschote auskratzen und mit der Soyatoo in eine Schüssel geben. Circa 2 Minuten steif schlagen und dann zügig die noch warme Schokolade unterrühren. Den Whisky untermischen und nochmal für 1 - 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Mit roten Früchten und Balsamico-Reduktion, oder einfach pur mit ein paar Schokoraspeln servieren. 

Safranmilch 


Gegen Ende dieses Winters habe ich, als etwas mildere und weniger wachmachende Alternative zum Chai, Safranmilch für mich entdeckt. Nun ist es ja grad wieder eisekalt, also ein guter Grund, diese wirklich köstliche Gewürzmilch zu machen! Die schmeckt nicht nur toll, sonder hat durch den Safran auch diverse heilende Eigenschaften, die man hier nachlesen kann. Und eine sehr hübsche gelbe Farbe, die wiederum auch ziemlich ostertauglich ist. ;)

Zutaten

  • 1/2 L Natumi Soja Drink Natural
  • 3 - 4 EL Zucker od. Agavendicksaft
  • 5 - 7 Safranfäden
  • 5 - 7 grüne Kradamomkapseln
  • 4 - 5 Nelken
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Vanille (zb von Rapunzel)


Den Safran in einem Mörser fein zermahlen und mit 1/2 Teelöffel Wasser aufgießen, so bleibt nicht zuviel von dem teuren Gewürz im Mörser.  Kardamomkapseln leicht zerdrücken und mt den restlichen Gewürzen in einen kleinen Topf geben. Mit der Sojamilch aufgießen und auf kleiner Stufe langsam erhitzen, circa 5 - 7 Minuten. Safran und Zucker oder Agavendicksaft einrühren und die Hitze etwas hochschrauben. Die Milch sollte dampfen aber nicht kochen!

Mit dem Schneebesen schaumig rühren, vom Herd nehmen und in einem hohen Glas servieren. Wer es ganz dekadent mag, kann noch ein paar Safranfäden obenauf streuen.

Kleiner Tipp für Soja-Allergiker: das ganze funktioniert auch mit Mandelmilch gut!

Küchenfunkeln im Edelkiosk


Facebookfollower dürften es schon längst mitbekommen haben, und jetzt finde ich endlich die Zeit, die Neuigkeit auch hier im Blog anzukündigen: Seit 8.3 backe ich zweimal wöchentlich, nämlich Freitag und Sonntag, für den Edelkiosk

Der Edelkiosk ist Frankfurts erstes komplett veganes Café, gegründet und betrieben von der fabelhaften Anna. Hier gibt es unter der Woche (ausser Montags) von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr Kuchen, Muffins, Cupcakes, Cookies, warme und kalte Getränke, ab mittags herzhafte Snacks wie Sandwiches oder Pizza, und am Wochenende neuerdings auch Frühstück. Am Wochenende ist von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. 

Meine Familie und ich sind seit der Eröffnung Stammgäste, umso mehr freue ich mich, jetzt auch aktiv zu diesem tollen Projekt beizutragen.
Auf meiner Facebook-Seite findet Ihr regelmäßig neue Bilder von meinem Backwerk.

Also kommt vorbei und esst soviel Kuchen wie Ihr könnt!

PS: Feedback jeglicher Art, sowohl positiv wie auch negativ, ist ausdrücklich erwünscht! 

Cashew-Kräuterquark

Dieser Post war wirklich eine schwere Geburt. Den meiner Meinung nach ultraköstlichen Frischkäse bzw Kräuterquark-“Ersatz” mache ich schon seeeehr lange, hab mich aber nie getraut ihn zu bloggen, weil ich einfach nicht so genau sagen kann, wieviel Wasser man nehmen soll. Je nachdem wie lange man die Nüsse einweichen lässt, oder welche Sorte Nüsse man nimmt, wird er cremiger oder fester. Deswegen rate ich euch: nehmt am Anfang wenig Wasser und dann lieber nach und nach zugießen wenn die Masse euch noch zu fest ist. Immer dran denken, nach dem kühlen wird das ganze auch nochmal deutlich fester!

Ausserdem braucht man wirklich eine leistungsfähigen Standmixer (ich habe den hier). Mit einem Zauberstab bekommt man die Masse wirklich nicht richtig glatt, das bleibt immer etwas stückig und das ist dann leider nicht halb so lecker. 

Dieser Käse ist mein liebster, nicht fertiger veganer Brotaufstrich. Es gab schon einige nicht vegan lebende Menschen, die ihn tatsächlich für Kuhmilchkäse gehalten haben und auch ich finde, das Geschmack und Konsistenz sehr nah am Original sind.

*Nachtrag! Eine Freundin von mir hat die Nüsse 24 Stunden einweichen lassen und die Masse auch mit dem Stabmixer schön glatt bekommen. Danke für den Tipp Rica!*

Zutaten 

  • 200g Cashews 
  • Wasser
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 TL heller veganer Essig
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 3 - 4 EL Olivenöl
  • Salz 
  • Pfeffer 


Cashews über Nacht in Wasser einweichen lassen.Die Cashews am Folgetag abgießen, in den Mixer geben und mit circa der halben Menge Wasser aufgießen, oder eher etwas weniger. Zitronensaft, Öl und Essig dazugeben und so glatt wie möglich pürieren. Das kann, wenn man keinen Vitamix besitzt, schon mal mehrere Durchgänge dauern. Aber es lohnt sich, dafür wird die Konsistenz supercremig!

Jetzt die Zwiebeln, Petersilie und  Knoblauch fein hacken und mit der Nußmasse vermischen. Mit ordentlich Salz und Pfeffer abschmecken. In den Kühlschrank stellen und mindestens 2 Stunden, lieber länger komplett durchkühlen lassen. Falls nötig, noch mal mit etwas Zitronensaft oder Salz abschmecken.

Am besten schmeckt der Käse auf knusprigem Graubrot oder geröstetem Baguette. Man kann ihn aber auch super zu gekochten Kartoffeln, Wedges oder Ofengemüse reichen. 

Payesh

Ich bin ein großer Fan von indischem Milchreis. Durch die vielen Gewürze ist der herrlich aromatisch. Die saftigen Rosinen und knackigen Nüsse in Verbindung mit dem cremigen Milchreis, machen die Konsistenz schön spannend. Wichtig hierbei ist es eine schön neutrale Sojamilch zu nehmen. Am liebsten ist mir, wie bei allem, die Natumi Natural. Alternativ geht auch die frische Alpro aus der Kühltheke. 

Zutaten

  • 200g Basmatireis
  • 1L Soja Drink
  • 4 - 5 EL Rohrohrzucker
  • 20g geschälte, ungesalzenen Pistazien
  • 30g Cashews
  • 2 EL Rosinen
  • 6- 8 grüne Kardamomkapseln
  • 2 - 3 Tropfen Rosenwasser


Rosinen eine halbe Stunde vorher in heißem Wasser einweichen lassen.  Pistazien und Cashews grob hacken. Die Kardamomkapseln mit einem Brettchen oder dem flachen Messer leicht zerdrücken. Den Reis waschen und das Wasser abgießen. Mit Sojadrink, Zucker und Gewürzen zusammen in einem Topf kurz aufkochen lassen, dann auf kleiner Flamme circa 15-20min köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Wenn der Reis zu schnell eindickt, ruhig noch ein wenig Sojadrink nachgießen, die Konsitsenz sollte eher flüssig sein, da der Reis beim abkühlen noch mehr eindickt. Topf vom Herd nehmen und die Nüsse (ein paar als Deko übriglassen) und Rosinen einrühren. Kurz ziehen lassen, dann das Rosenwasser untermischen. In Schüsselchen füllen und mit den restlichen Nüssen bestreuen lauwarm oder kalt mit mit heißem Chai servieren.

Apple Crumble

Crumble muss ich wirklich öfter machen. Das Zeug ist ebenso lecker wie ein Kuchen…aber dreimal so schnell gemacht! Einziger Nachteil ist das so ein Crumble nicht ganz so ästhetisch daherkommt wie ein Stück Pie. Muss es aber auch nich! Dieses superfixe Apfelgekrümel schmeckt saulecker. Übrigens auch ohne die Rosinen. Die können Rosinenhasser auch durch getrocknete Cranberries ersetzen. Ich fantasiere derweil von Versionen mit Pfirsichen und Thymian, Aprikosen und Rosmarin, Birnen und Lavendel, Kirschen und Pflaumen. Bald…

Zutaten

  • 2 große, säuerliche Äpfel
  • 4 EL Mehl
  • 3 EL Haferflocken
  • 25g Alsan 
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 1 Prise Zimt
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Saft von einer Zitrone 

Ofen auf 180° vorheizen. Die Äpfel schälen und in relativ große Stücke schneiden. Pro Apfel ungefähr 8 Stücke. Äpfel mit dem Zitronensaft vermischen und den Rosinen in eine gebutterte Auflaufform legen. Restliche Zutaten bis auf die Alsan vermischen. Kalte Alsan einkneten bis ein krümeliger Teig entsteht. Da dürfen auch ruhig größere Stücke dabei sein. Kommt euch der Teig zu feucht vor, gebt noch ein paar Haferflocken dazu. Die Streuselmischung über die Äpfel streuen und im Ofen circa 20min backen. DIe Streusel sollten goldbraun und knusprig aussehen. Aus dem Ofen nehmen und 2min abkühlen lasen. Noch lauwarm mit einer Kugel Vanilleis oder Pflanzensahne (zb Soyatoo) servieren. Yummy!

Far Breton aka bretonischer Oma-Kuchen

2010 war das mit Abstand unser meistgebackener Kuchen, da er nicht nur sehr lecker schmeckt, sondern auch superschnell gemacht ist. Die einzige Kritik von Seiten des Mannes: der etwas penetrante Eigeschmack. Der fehlt zum Glück bei der veganen Version.
Der Far Breton ist ein klassisches Gebäck aus der Bretagne, ein relativ flüssiger, pfannkuchenähnlicher Teig der traditionell mit Trockenpflaumen gemacht wird.  Da meine Trockenpflaumen aber trotz Vakuumverpackung verschimmelt waren, bin ich kurzerhand auf Rosinen umgestiegen. Getrocknete Aprikosen, Kirschen oder Cranberries passen aber auch gut. 

Das ist außerdem mein zweiter Beitrag zum Vegan Kaffeeklatsch!

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Zutaten

  • 500g Seidentofu
  • 100g Weizenmehl
  • 80g Sojola oder Alsan
  • 120g Rohrohrzucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 gehäufter EL Speisestärke
  • 2 EL Rosinen
  • 2EL Schwarzer Tee
  • 2 EL Rum oder Sherry
  • 1 TL Zitronenschale
  • 1 Prise Salz


Eine 24cm Springform mit Backpapier auslegen (ich schneide es immer genau passend rund aus). Die Seiten mit Alsan einfetten. Rum bzw Sherry und den schwarzen Tee in einer Schale vermischen und die Rosinen darin circa 30min einweichen. Die restlichen Zutaten in einer großen Schüssel mit einem Zauberstab glatt mixen. Zur Not tut es auch ein Handmixer, Hauptsache der Teig wird schön glatt! Nicht wundern, der ist fast so flüssig wie ein Pfannkuchenteig. Den Teig in die Springform gießen und im Ofen circa 40min backen. Wenn man lieber etwas höhere Stücke haben möchte, nimmt man einfach eine 18cm Springform und passt die Backzeit entsprechend an (etwa 10 - 15min länger). Den Far Breton komplett ausgekühlt mit etwas Puderzucker bestäubt servieren. Schwarzer Tee oder Kaffee dazu ist Pflicht!

Dattelpudding


Ich kann euch gar nicht sagen wie SEHR ich Dattelpudding liebe! 

Seit ich den, an meinem 31 Geburtstag, im Jaspers (leider ziemlich unvegan) gegessen habe, bin ich Fan. Genaugenommen war es gar nicht mein Nachtisch (ich hatte die Tarte Tatine), sondern der meines Herzbruders, der damals zu Besuch war. Ich hätte ihm fast alles weggegessen, so hingerissen war ich von dem Zeug. So sehr, das ich mich Zuhause sofort ans Nachbauen machte. Die inzwischen vegane Version ist keinen Deut weniger gut. Und ich freue mich berichten zu können, das für eine Sahnekaramellsoße keinesfalls Sahne nötig ist. Sojadrink tuts auch. Der Effekt ist der gleiche wie bei Sahne: man will auch die allerkleinsten Reste aus dem Topf schlecken.

Und tut es auch. Ähem. ^^

Zutaten 

  • 200g Medjool Datteln
  • 160g  Mehl
  • 360ml Wasser
  • 1 1/2 EL Natron 
  • 100g Zucker
  • 20g brauner Zucker
  • 120g zimmerwarme Alsan 
  • 1 Päckchen Vanillezucker 
  • 1 gehäufter Teelöffel Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Prise Salz

optional

  • 3 EL No Egg
  • 3 EL Wasser
    (alternativ 2 EL Seidentofu) 

Für die Karamellsoße

  • 200ml Sojadrink
  • 2 EL Rübensirup 
  • 40g Alsan
  • 5 EL Zucker
  • 1 gestrichener TL Salz 


Den Ofen auf 180 ° vorheizen. Die Datteln entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Wasser in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und das Natron dazukippen, gut umrühren. Nicht erschrecken, das schäumt ordentlich, ist aber ganz normal. ;)

In einer Schüssel das Mehl mit den Gewürzen und dem Backpulver vermischen. In einer weiteren Schüssel die Alsan mit dem Zucker cremig rühren. Entweder No Egg mit Wasser angerührt oder zwei 2 L Seidentofu dazugeben. Jetzt die Mehlmischung nach und nach einsieben. Zuletzt die Dattelmischung (samt dem Natronwasser) dazugeben und alles zu einem homogenen Teig verrühren. Den Teig in die gefette Spring- oder Auflaufform geben und im Ofen circa 40min bei 180° backen. In der Zeit kann man die Karamellsoße kochen. Dazu gibt man alle Zutaten in einen kleinen Topf. lässt sie schmelzen und bei mittllerer Hitze köcheln. Nach 3min vom Herd nehmen. Den Pudding aus dem Ofen holen und mit einem Schaschlikspieß oder einer Gabel mehrfach einstechen.

Die Soße noch mal kurz aufkochen lassen und die Hälfte über den Pudding gießen und einsickern lassen. Pudding 5min ruhen lassen. Anschließend in Stücke schneiden und noch warm mit einer Kugel Swedish Glace Vanilleies und einigen Löffeln Soße servieren.

Over The Top Yummy.

Festlicher Apfelstrudel 


So, nach einem gescheiterten Anlauf ist das jetzt aber endgültig mein Beitrag zum Vegan Kaffeklatsch! Viel Freude damit! :)

Es gibt so ein paar Dessertklassiker, die mir wirklich immer schmecken. Und ihrem Beliebtheitsgrad nach zu urteilen, auch den meisten anderen Leuten. Mousse au Chocolat zb. Chocolate Pots. Tarte Tatin. Panna Cotta (ja, das geht auch in vegan!). Und Apfelstrudel gehört für mich auch in diese Kategorie.

Früher, als mein Onkelvater noch in Frankfurt gearbeitet hat, war ich manchmal mit ihm Kaffe trinken, meist beim Wacker, aber auch ein paarmal im Café Mozart, einer Frankfurter Institution. Hier ist alles ein bisschen altbacken und träge (man beachte das schicke Schuhwerk der Kellnerinnen), die Tische voll mit reichen, alten Menschen und hin und wieder herausgeputzen Lackaffen der alten Schule. Der Herr Reich-Ranicki verkehrt hier auch zuweilen. Zum ersten Mal bewusst Apfelstrudel gegessen habe ich dort, so richtig mit allem drum und dran, mit einer Kugel Vanilleeis und einem dicken Klecks Schlagsahne.

Ich finde, meine vegane Varianten ist ebenso hervorragend wie der Strudel in meiner Erinnerung. Und wie die Küche beim Backen duftete! Priceless. Das könnte ich wirklich jeden Tag essen. Ich nehme fertigen Blätterteig statt Strudelteig, das ist nicht nur praktischer, sondern schmeckt mir tatsächlich auch besser.

Zutaten

  • 1/2 Kilo säuerliche Äpfel
  • Saft von 1 Zitrone
  • 80g Mandelstifte
  • 60g Rosinen
  • 50g Alsan
  • 60g Zucker 
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 gestrichener TL Zimt  
  • 4 EL Rum, Sherry oder Whiskey
  • 1 gehäufter TL Speisestärke
  • 1 Rolle Fertigblätterteig (zb von Rewe Bio)


Als Beilage und zum Dekorieren


Ofen auf 180° vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Rosinen in Rum oder in anderem hochprozentigen Alkohol einlegen. Äpfel schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit dem Zitronensaft vermischen. In einer großen Pfanne die Mandelstifte kürz anrösten. Butter, Zucker und Zimt dazugeben und alles leicht karamelisieren lassen. Die Apfelscheiben dazugeben und gut untermischen. Vom Herd nehmen und gründlich mit der Stärke vermischen.

Den Blätterteig auf ein Tuch legen und die Füllung auf dem Teig verteilen, dabei überall etwas Rand lassen. Vorsichtig einrollen und auf das Blech legen; wie das geht, kann man hier ganz gut sehen (bei 4:52 min). Damit der Strudel nicht einreißt, in regelmäßigen Abständen kleine Schlitze in die Oberseite schneiden. Den Strudel circa 25-30 Minuten backen, bis die Oberseite goldbraun ist. Noch warm mit einer Kugel Vanilleeis und etwas Puderzucker bestreut servieren.

Wer es ganz dekadent braucht, nimmt noch einen Klecks Kokossahne dazu. Oder wenn es schnell gehen soll, Leha Schlagfix, die meiner Meinung nach beste vegane Sprühsahne.

Schneeflöckchen mit Anis


Ganz fix noch ein Plätzchenrezept rausgehauen!

Schneeflöckchen sind so ein alter Oma-Klassiker, ein bisschen zu Unrecht als altmodisch verschrien, denn lecker sind die allemal. Die Veganisierung ist hier supereinfach, man ersetzt einfach die Butter durch Alsan und schwupps, vegane Schneeflöckchen. 

Die Fotos sind diesmal nicht so der Hit, das liegt daran das im Moment hier karge Lichtverhältnisse herrschen. Auf Dauer komme ich um die Lightbox nicht herum. :(

Auch wenn die Zuatenliste sich eher bescheiden liest, sind diese kleinen Dinger echt was feines, durch die viele Stärke superzart mürbe und ganz köstlich. Suchtpotential. Bitte unbedingt frische Vanille nehmen! Wer Anis nicht so gerne mag kann auch nur Vanille nehmen, das schmeckt zwar viel dezenter, aber genauso lecker.

Zutaten

  • 100g Weißmehl
  • 240gSpeisestärke (zb Mondamin)
  • 100 gPuderzucker
  • 250g zimmerwarme Alsan
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Messerspitze Salz
  • 1 gestrichener TL Anispulver


Die Alsan mit Vanille, Zucker und Salz mit dem Handrührer cremig schlagen. Nach und nach die Mehlmischung einsieben und zu einem glatten Teig kneten. Nicht wundern, der wird SEHR weich und fetthaltig. Das soll so!

Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens 30min, besser eine Stunde im Kühlschrank kaltstellen. Ist der Teig durchgekühlt, kann man den Ofen auf 160° vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig etwa kirschgroße Bällchen formen. Die Bällchen mit etwas Mehl bestäuben und mit einer Gabel platt drücken, so das ein schönes Muster entsteht. Auf den Blechen verteilen und im Ofen circa 12min - 15min backen. Die Plätzchen sollten hell bleiben und nicht bräunen. Komplett auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt genießen.

Mir schmecken sie am nächsten Tag zu einer Tasse schwarzem Tee am besten. :)