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Butter bei die Fische? Nee, Margarine bei die Stulle!

Ich wurde gebeten noch ein bisschen mehr davon zu erzählen, was wir uns so aufs Brot tun. Mach ich doch glatt.

Der absolute Klassiker ist Avocado. Mal schlicht nur mit Salz, mit frisch gehackten Kräutern wie Petersilie oder Koriander, statt Butter, mit Chili, Salat und Tofuwurst. Avocado geht wirklich immer, sowohl beim Mann als auch bei mir. Aufschnitt von Wheaty essen wir auch ganz gern, aber eigentlich nur in Kombi mit viel Grünzeug und Senf bzw Chilisoße. Dazu wird es aber einen eigenen Post geben. Der Mann steht auch total auf den Cashew-Frischkäse und Hummus(und das obwohl er das Zeug jahrelang nicht sehen konnte).

Ich mag auch die vegane Variante vom englischen Frühstückstoast, Soyola noch auf die heiße Brotscheibe gestrichen, so dass sie verläuft, und mit Salz bestreut. Gerne auch mit Schnittlauch(vom großen Sohn bevorzugt) oder Kresse. Oder mit dünnen Gurkenscheiben. Oder Radieschen. Ich LIEBE Radieschen!

Deutlich seltener essen wir Süßes aufs Brot. Ein würdiger Nutella-Ersatz ist uns die Chocoreale. Am liebsten Hazelnut oder Duo. Marmelade essen wir noch seltener, da mag ich am liebsten saure Sorten wie Zwetschge(gepaart mit Mandelmus), Sauerkirsche oder Rhabarber. Die Alnatura-Marmeladen sind zum Beispiel ziemlich gut. Trotzdem, wenn Marmelade dann am liebsten selbst gemachte. Meine beiden Lieblingsorten sind da ganz klar Pfirsich-Rosmarin und Erdbeer-Minze.

Hin und wieder überkommt mich die Lust auf Erdnußbutter, das ist aber wirklich selten. Aber prinzipiell mag ich Nussbutter gerne, hab ja auch schon mal selbst welche gemacht

Und ihr so? Was kommt bei euch auf die Vegane Stulle? 

Alnatura Streichcreme

Yohoo, ich zurück aus der Versenkung (Ihr wisst schon, Kinder, Krankheiten), und zur Abwechslung gibt es mal einen Produktbericht statt Rezepte.

Mit den veganen Brotaufstrichen ist das ja so eine Sache. Ich will nicht behaupten dass es keine guten gibt, aber es gibt schon eine ganze Menge Sorten, die einfach immer gleich schmecken. Tausend Tartex-Imitate, von denen ich immer nur den Pilzkram mag, meist Champignon, aktuell kaufe ich auch gerne die Shitake-Pastete von Bionor Culinessa.

Meine neueste Entdeckung sind diese beiden Alnatura-Aufstriche. Curry-Mango-Papaya ist lecker, nicht wirklich etwas Neues, aber ich bilde mir ein, dass der frischer daherkommt als als die meisten Currystreichs. Solider Kram, passt gut zu Sonneblumenkernen und geraspelter Karotte. Wird wieder gekauft.

Der Star hier ist aber der Rote-Bete-Meerrettich-Aufstrich. den hatte ich schon bei Ella bewundert. Allein die Farbe ist der Hammer, aber auch der Geschmack ist wirklich toll. Süßlich und scharf gleichzeitig, und sehr, sehr würzig. Schmeckt hervorragend mit Avocado, Salat, Cashewcreme oder einfach pur mit Crackern.

Cashew Kräuter-Frischkäse 
Ich habe ja mit einigem gerechnet, nachdem ich anfing vegan zu essen, mit Skepsis, Intoleranz, dummen WItzen, Stress beim Einkaufen, Käse-Entzugserscheinungen und was weiß ich noch alles(wenig bis gar nichts ist bis jetzt davon eingetroffen). Womit ich nicht gerechnet habe: das mein Mann(einstmaliger Wurst und Käsejunkie)da mitmachen würde. Das hat mich total überrascht und gefreut. Vor allem wie sehr er mir da vertraut, trotz oder gerade deswegen gut zu kochen. Wie neugierig und offen er generell dem Thema gegenüber war. 
Nun ist er da auch kein unbeschriebenes Blatt, er hat als Teenager schon mal vegan gelebt, was er aber nicht lange durchgehalten hat. Nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, das er sich damals nur von Pommes, Spaghetti und Gemüsepampe ernährt hat. Damals hat er entschieden, das diese Art der Ernährung nichts für ihn ist, auch wenn er Veganismus prinzipiell vom ethischen Standpunkt gesehen richtig findet. Deswegen bin ich entzückt ob der Tatsache, das er es nicht nur meinen Fimmel mitmacht, sondern es selber richtig und vor allem wirklich toll findet.Wenn er dann doch mal etwas vermisst, in diesem Fall Kräuterfrischkäse, macht es mich sehr glücklich ihm einen adäquaten “Ersatz” zu kreieren, der zwar nicht genauso, aber mindestens genauso lecker schmeckt.:)
Zutaten
200g Cashews
Olivenöl
eine handvoll fein gehackter Schnittlauch
1 EL Petersilie
1 TL geriebene Schalotte
1/2 TL geriebener Knoblauch
Schuß Zitronensaft
1 gestrichener TL Dijon Senf
Salz
Pfeffer 
Die Cashews mindestens eine Stunde einweichen. Abtropfen lassen und mit etwas Olivenöl pürieren. Dabei solange schluckweise Wasser zugeben, bis Konsistenz etwas weicher als Frischkäse ist. Das ist deswegen wichtig, weil die Masse im  Kühlschrank noch fester wird. Die restlichen Zutaten gut untermischen und nochmal gründlich durchpürieren. Die Masse abgedeckt in den Kühlschrank stellen und gut durchziehen lassen. Man kann natürlich auch alles gleich verputzen, aber uns hat der Cashewkäse am besten über Nacht durchgezogen, zum Frühstück auf Baguette geschmeckt.Und bald versuche ich mich an einer Version mit Paprika, Chili und Tomate. Oder doch Walnuß und Apfel? Ihr werdet es erfahren!;) 

Cashew Kräuter-Frischkäse 

Ich habe ja mit einigem gerechnet, nachdem ich anfing vegan zu essen, mit Skepsis, Intoleranz, dummen WItzen, Stress beim Einkaufen, Käse-Entzugserscheinungen und was weiß ich noch alles(wenig bis gar nichts ist bis jetzt davon eingetroffen).

Womit ich nicht gerechnet habe: das mein Mann(einstmaliger Wurst und Käsejunkie)da mitmachen würde. Das hat mich total überrascht und gefreut. Vor allem wie sehr er mir da vertraut, trotz oder gerade deswegen gut zu kochen. Wie neugierig und offen er generell dem Thema gegenüber war. 

Nun ist er da auch kein unbeschriebenes Blatt, er hat als Teenager schon mal vegan gelebt, was er aber nicht lange durchgehalten hat. Nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, das er sich damals nur von Pommes, Spaghetti und Gemüsepampe ernährt hat. Damals hat er entschieden, das diese Art der Ernährung nichts für ihn ist, auch wenn er Veganismus prinzipiell vom ethischen Standpunkt gesehen richtig findet. Deswegen bin ich entzückt ob der Tatsache, das er es nicht nur meinen Fimmel mitmacht, sondern es selber richtig und vor allem wirklich toll findet.

Wenn er dann doch mal etwas vermisst, in diesem Fall Kräuterfrischkäse, macht es mich sehr glücklich ihm einen adäquaten “Ersatz” zu kreieren, der zwar nicht genauso, aber mindestens genauso lecker schmeckt.:)

Zutaten

  • 200g Cashews
  • Olivenöl
  • eine handvoll fein gehackter Schnittlauch
  • 1 EL Petersilie
  • 1 TL geriebene Schalotte
  • 1/2 TL geriebener Knoblauch
  • Schuß Zitronensaft
  • 1 gestrichener TL Dijon Senf
  • Salz
  • Pfeffer 

Die Cashews mindestens eine Stunde einweichen. Abtropfen lassen und mit etwas Olivenöl pürieren. Dabei solange schluckweise Wasser zugeben, bis Konsistenz etwas weicher als Frischkäse ist. Das ist deswegen wichtig, weil die Masse im  Kühlschrank noch fester wird. Die restlichen Zutaten gut untermischen und nochmal gründlich durchpürieren. Die Masse abgedeckt in den Kühlschrank stellen und gut durchziehen lassen. Man kann natürlich auch alles gleich verputzen, aber uns hat der Cashewkäse am besten über Nacht durchgezogen, zum Frühstück auf Baguette geschmeckt.

Und bald versuche ich mich an einer Version mit Paprika, Chili und Tomate. Oder doch Walnuß und Apfel? Ihr werdet es erfahren!;) 

Haselnussbutter
Da bei veganer Ernährung ein Großteil der traditionellen Brotbeläge wegfällt(Käse, Wurst, Butter), habe ich in letzter Zeit viel mit Alternativen experimentiert. Wirklich lecker und verblüffend einfach ist Nussbutter. Man brauch gerade mal vier Zutaten und es dauert nur ein paar Minuten, schon hat man einen köstlichen Brotaufstrich, der sich mit süß und salzig kombinieren lässt. Wer auf die Konsistenz von Erdnußbutter steht, wird auch diese Nussbutter lieben.:) Zutaten
200g Haselnüsse
1 EL Puderzucker
1 ordentliche Prise Salz
Sonnenbumenöl
Die Haselnüsse in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anrösten. Mit Zucker und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Zauberstab so lange pürieren, bis eine glatte, streichfähige Masse ensteht. Das kann ein bisschen dauern, mit der Küchenmaschine ginge es sicher schneller. Die Masse in ein Glas füllen und die mit einer Schicht Öl bedecken. Hält sich mehrere Wochen im Kühlschrank. Am liebsten esse ich Haselnussbutter zusammen mit säuerlicher Zwetschgenmarmelade auf selbstgemachten Brot.Das Ganze kann man statt mit Haselnüssen natürlich auch mit Pecannüssen, Walnüssen, Mandeln, Cashews oder sonstigen fetthaltigen Nüssen machen.Guden!

Haselnussbutter

Da bei veganer Ernährung ein Großteil der traditionellen Brotbeläge wegfällt(Käse, Wurst, Butter), habe ich in letzter Zeit viel mit Alternativen experimentiert. Wirklich lecker und verblüffend einfach ist Nussbutter. Man brauch gerade mal vier Zutaten und es dauert nur ein paar Minuten, schon hat man einen köstlichen Brotaufstrich, der sich mit süß und salzig kombinieren lässt. Wer auf die Konsistenz von Erdnußbutter steht, wird auch diese Nussbutter lieben.:)

 Zutaten

  • 200g Haselnüsse
  • 1 EL Puderzucker
  • 1 ordentliche Prise Salz
  • Sonnenbumenöl

Die Haselnüsse in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anrösten. Mit Zucker und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Zauberstab so lange pürieren, bis eine glatte, streichfähige Masse ensteht. Das kann ein bisschen dauern, mit der Küchenmaschine ginge es sicher schneller. Die Masse in ein Glas füllen und die mit einer Schicht Öl bedecken. Hält sich mehrere Wochen im Kühlschrank. Am liebsten esse ich Haselnussbutter zusammen mit säuerlicher Zwetschgenmarmelade auf selbstgemachten Brot.

Das Ganze kann man statt mit Haselnüssen natürlich auch mit Pecannüssen, Walnüssen, Mandeln, Cashews oder sonstigen fetthaltigen Nüssen machen.

Guden!